Meine Philosophie
„Starke Zukunft für Kinder und Jugendliche“.
Wir alle wünschen uns eine gute und sorgenfreie Zukunft für uns und besonders für unsere Kinder. Im Laufe unseres Lebens erlernen wir Strategien, die uns helfen das Leben zu meistern. Kinder und Jugendliche haben auf Grund ihres Alters noch keine Gelegenheit gehabt Strategien zu entwickeln. In einer Krisensituation können sie dadurch aus dem Gleichgewicht geraten. Was eine Krise ist, empfindet jeder Mensch anders denn jeder von uns ist einzigartig. Sich mit Menschen aus unserem Umfeld über eine Krise, Sterben, Tod und Trauer zu unterhalten ist manchmal schwierig. Das Gefühl der Ohnmacht, Sprachlosigkeit oder auch, dass sie es nicht nachvollziehen können hält sie oft davon ab ein Gespräch zu führen. Kinder bis zum Alter von ca. 7 Jahren sind sehr neugierig, unerschrocken und offen für diese Themen. Dies fordert uns Erwachsene manchmal ganz schön heraus. Jedoch ist es für uns alle wichtig, richtig und notwendig darüber zu sprechen.
Sprechen über das Leben!
Kinder untereinander können sich verbal sehr verletzen. Diese Verletzungen sind im ersten Moment nicht sichtbar doch sie hinterlassen Spuren. Auch können die vielen ungefilterten Informationen aus den Medien sie verunsichern und sie aus dem Gleichgewicht bringen. Es gibt Zeiten im Leben, in denen sich auch Kinder und Jugendliche sehr ernsthaft über das Leben Gedanken machen, weil ihr bisheriges Leben sich bald verändern wird oder sich von jetzt auf gleich geändert hat. Um mit dieser Veränderung klarzukommen und sich darauf einzulassen, ist es notwendig ihre Gefühle ernst zu nehmen, ihnen zuzuhören und darüber ins Gespräch zu kommen. Dabei entwickeln sie Strategien, die sie für die Zukunft stärken.
Sprechen über Sterben und Tod!
Es ist gewiss, dass wir alle irgendwann sterben werden. Doch es fällt uns schwer, im Angesicht des Sterbens mit Kindern, Jugendlichen oder anderen Menschen darüber zu sprechen. Das Sprechen über den Tod hält ihn nicht auf und macht ihn nicht weniger schlimm oder schmerzhaft, doch das Gespräch mit dem Sterbenden verbindet auch über den Tod hinaus.
Sprechen über den Tod und das Sterben fördert die Widerstandsfähigkeit (Resilienz) von Kindern und Jugendlichen!
Sprechen über Trauer!
Trauer bei Kinder und Jugendliche äußert sich anders als bei Erwachsenen. Sie reagieren anders und wir Erwachsenen nehmen das veränderte Verhalten manchmal nicht wahr oder missverstehen es sogar. Trauer ist ein Schutzmechanismus der Seele. Mit ihrer Kraft befähigt sie uns, das Geschehene und die damit verbundene Lebensveränderung verarbeiten zu können. Die Trauer wird dabei in das neue Leben integriert und die verstorbene Person bekommt einen Platz im Leben.
Der Trauerweg ist so individuell wie unser Fingerabdruck!