Wie ich arbeite
Viele Menschen bewältigen eine Krise, einen Verlust oder eine andere lebensverändernde Situation allein und/oder mit Hilfe von Familie und Freunden. Einige Menschen wünschen sich eine professionelle Begleitung.
Vertrauen, Verschwiegenheit, Akzeptanz, Wertschätzung, Kompetenz und Zuverlässigkeit sind für mich in der Begleitung von Menschen die wichtigsten und tragendsten Säulen. Nur, wenn die zu Begleitenden wissen, dass das Gesprochene nicht weitergegeben wird, sie im geschützten Raum jeder Art von Gefühlen freien Lauf lassen können, dass sie nicht be- oder verurteilt werden, ihnen Akzeptanz und Wertschätzung entgegengebracht werden, wenn sie Zuverlässigkeit erleben und sie meine Kompetenz spüren, dann entsteht Vertrauen und das Gefühl von Sicherheit.
Ich begleite Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem individuellen Weg, bereite sie auf bevorstehende lebensverändernde Situationen vor und fördere ihre Widerstandsfähigkeit, so dass sie für die Zukunft gestärkt sind. Ziel der Trauerbegleitung ist es, die Trauer und die Erinnerung an den verstorbenen Menschen oder an die vergangene Lebenssituation, in ihr Leben zu integrieren.
Die Krisen- und Trauerbewältigung bei Kindern und Jugendlichen hat eine andere Dynamik als bei Erwachsenen, dadurch hat die Begleitung auch einen anderen Rahmen mit eigenen Schwerpunkten. Wichtig für mich ist, dass ich regelmäßig an Supervisionen teilnehme und mich stetig weiterbilde, um Kinder und Jugendliche gut für die Zukunft stärken zu können. Die Voraussetzung für eine gute Krisen- und Trauerbegleitung sowie Resilienzförderung ist die freiwillige Teilnahme von Kindern und Jugendlichen. Diese sollten unbedingt die Entscheidung treffen.
Die Treffen finden, je nach Alter, auch ohne die Anwesenheit der Erziehungsberechtigten statt.